Am gestrigen Sonntag empfingen die Amazons die Ladies der Mainz Golden Eagles zum Auftaktspiel der Gruppe A der ersten Damenbundesliga. In einem spannenden, heiß umkämpften Spiel konnten sich die Hamburgerinnen am Ende mit 25:18 durchsetzen.

Bei sommerlichen Temperaturen erfolgte bereits morgens um 11 Uhr der Kickoff durch die Amazons, die erfreulich gut in das Spiel fanden und mit ihrer Defense den ersten Angriff der Mainzerinnen nach drei erfolglosen Versuchen im Keim erstickten. Auch die Offense erwischte einen guten Start in den Tag und konnte bereits im zweiten Play mit einem Pass auf Receiver Mascha Niemeyer punkten. Den anschließenden PAT konnten die Amazons ebenfalls durch ihre #12 verbuchen.

Nachdem ein erster langer Offensedrive durch die Mainzerinnen noch ohne Punkte endete, erzielten sie im darauffolgenden Drive ihren ersten Touchdown des Tages. Der PAT war nicht gut, so dass die Amazons knapp in Führung blieben.

Ähnlich spannend sollte es weitergehen; die Amazons Offense konnte den guten ersten Drive zunächst nicht wiederholen, wodurch die Defense immer wieder auf den Platz kam und auch den Führungstouchdown zum 7:12 der Mainzerinnen nicht länger verhindern konnte.

Den fälligen Kickoff sicherten sich die Golden Eagles Ladies in der Spielfeldmitte und durften direkt wieder mit dem Angriff aufs Feld. Dort arbeiteten sie sich bis zur 13 Yard Linie vor, als Safety Sophia Marterer einen Pass abfangen und ihre Farben zurück ins Spiel bringen konnte. Mit wenigen Sekunden verbleibender Spielzeit in der ersten Halbzeit fing Marterer einen Pass von Quarterback Julia Schlatow und trug den Ball in einem fulminanten Lauf fast über die gesamte Länge des Feldes in die Endzone. Halbzeitstand somit 13:12 für die Amazons.

Die Mainzerinnen erhöhten im ersten Offensedrive der zweiten Halbzeit auf 13:18. Ein weiterer Schlagabtausch folgte, bis schließlich die Amazons durch einen Pass auf Running Back Lisa König scoren konnten.

Weitere Bemühungen der Offense der Golden Eagles Ladies von der Hamburger 4 Yard Linie blieben ohne Ertrag, nachdem die Hamburger Defense ihre eigene Endzone erfolgreich vier Versuche lang verteidigen konnte.

Für den Endstand des Spiels sorgte das Hamburger Passspiel rund um Mascha Niemeyer, die den Ball nach mehreren gefangenen Pässen ein zweites Mal in die Endzone tragen durfte.

Die Amazons haben nun zwei Wochen Zeit die Blessuren des harten Spiels auszukurieren, bevor es am 22.05. nach Kiel zu den Baltic Hurricanes Ladies geht.

#GoBigRed

 

Die Offense Line hält

Tackle durch #36

Pass auf #7

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