Am vergangenen Sonntag waren die Amazons zu Gast bei den Kiel Baltic Hurricanes Ladies. Leider war es den Amazons nicht vergönnt, die 18:06 Halbzeitführung bis zum Schlusspfiff beizubehalten und so mussten sich die Hamburgerinnen letztendlich 34:32 geschlagen geben.

Das Spiel begann ähnlich gut wie die Partie gegen Mainz, die Defense zwang die Kielerinnen, sich nach drei Versuchen direkt wieder vom Angriffsrecht zu trennen. Die Offense konnte ihren Drive an der eigenen 35 Yard Linie starten. Nur wenige Spielzüge später hatten die Hamburgerinnen bereits Gelegenheit zum jubeln; ein Pass auf Receiver #12 Mascha Niemeyer brachte die ersten Punkte auf das Scoreboard. Der anschließende PAT blieb jedoch erfolglos.

Im verbleibenden ersten Quarter bewegten beide Mannschaften den Ball gut übers Feld, ohne dabei Früchte ihrer Arbeit ernten zu können. Erst Mitte des zweiten Viertels konnte Quarterback #11 Julia Schlatow mit einem Sneak die Führung auf 12:00 ausbauen. Das Hamburger Kickoff Team konnte sich im Anschluss den Ball sichern und die Offense erneut in guter Position auf das Feld schicken. Running Back #21 Lisa König belohnte die gute Leistung des Special Teams mit einem 10 Yard Touchdown Lauf zum 18:00.

Mehrere lange Läufe brachten die Baltic Hurricanes Ladies kurz vor der Halbzeit zum ersten Mal auf die Punktetafel. Zu Beginn des dritten Quarters verkürzten die Kielerinnen nach einem langen Drive auf 18:12.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde es ein spannendes Spiel, die Amazons ließen sich zunächst nicht verunsichern und setzten mit einem erneuten Touchdown Pass auf Mascha Niemeyer nach. Die Kieler konterten ihrerseits mit einem Touchdown Lauf zum 24:18.

Der folgende Offense Drive der Hamburgerinnen wurde erneut mit einem Touchdown von Receiver Mascha Niemeyer gekrönt; die fällige Two Point Conversion konnte Receiver #36 Tamara Marx für sich verbuchen. Der Spielstand zum Ende des dritten Quarters lautete somit 32:18.

Die Kieler wiederum nutzten direkt die nächste Gelegenheit die Hamburger Führung einzuschmelzen und schlossen durch einen Touchdown Lauf und anschließender Two Point zum 32:26 auf.

Die Amazons konnten nichts Zählbares mehr entgegensetzen und versuchten ein Vorwärtskommen der Hurricanes Offense mit aller Kraft zu unterbinden. Zunächst gelang dies durch eine Interception von Tamara Marx, aber die Hamburger Offense wurde unmittelbar wieder zum punten gezwungen. Mit nur noch wenigen Minuten verbleibender Restspielzeit sorgte dann das starke Kieler Laufspiel für den aus Hamburger Sicht bitteren Endstand der Partie von 34:32.

#GoBigRed

 

Offense macht sich bereit

 

Defense Huddle

 

Pass von #11

 

 

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